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Meine Funde am Grundstück

Bummes

Mitglied
Hallo zusammen,

wie schon in meiner Vorstellung erwähnt, bin ich hobbymäßig in der Ahnenforschung unterwegs. Hauptsächlich Daten, Fotos, Geschichten usw.. Bis ins 17. Jahrhundert habe ich es stellenweise zurückgeschafft.
Beim Anlegen meiner neuen Terrasse habe ich dann ein "nächstes Level" erreicht.
Scherbenstücke und kleine Metallteile kamen beim Humussieben zum Vorschein. Alles ohne materiellen Wert, aber für mich als Ahnenforscher sehr wertvoll. Denn ich kann davon ausgehen, dass das Überreste meiner Vorfahren sind. Wenn etwas zu Bruch ging, landete es auf dem Misthaufen. Und von da dann als Dünger auf den Ackerflächen am Grundstück.
Diese Funde möchte ich hier dann regelmäßig vorstellen.
Vielleicht kann ja jemand Hinweise auf das Alter geben. Das Grundstück hier ist seit dem 18. Jahrhundert in nachvollziehbarem Besitz meiner Vorfahren, davor sind aber auch bis in die frühe Neuzeit Vermerke in der spärlichen Literatur.
Erwartet keine Schätze, ich erfreue mich trotzdem an dem Zeug.

Achja: Auch eine Munitionshülse amerikanischen Fabrikats aus dem WK2 kam zum Vorschein. Gehe davon aus, dass es von der Bombardierung Regensburgs stammt (Flugzeugkanone). Aus meinem Ort sind nämlich keine Kampfhandlungen bekannt.

Viele Grüße,
Christian
 

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Bummes

Mitglied
Das ist eine feine Sache, Pelle! Danke Dir!
Werde ich bei den nächsten Funden (hoffentlich ;) ) sehr gerne verwenden!

Noch eine Anmerkung zu den geschmiedeten Nägeln: Am Grünstück nebenan war eine Schmiede. Gehe sehr stark davon aus, dass die auch daher sind.
 

Sandra

Experte
Da ich auch Ahnenforscher bin, aber z.Z. ruht dieses Hobby, kann ich sehr gut nachvollziehen, was dir solche Funde bedeuten.
Schöne Funde. Es folgen bestimmt noch einige.
 

Bummes

Mitglied
Ah, sehr schön, noch jemand, den Ahnenforschung interessiert!
Das ist so eine Beschäftigung, der ich auch nicht durchgehend nachgehe. Immer dann besonders, wenn mir etwas "Neues" bekannt wird. Dann ebbt es wieder etwas ab, bis das Nächste kommt.
Hier noch ein paar Fotos von weiteren Funden im Erdaushub. Eine C14-Bestimmung der Knochen wäre mal was :-D
Die Vorlage kann ich vom Handy leider nicht maßstabsgetreu ausdrucken, da muss ich an den Rechner. Daher die Funde nochmals auf 5mm-Karo.
Das war's dann auch erstmal mit den Funden. Nächste Woche geht's vielleicht weiter.

Viele Grüße,
Christian
 

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Braini

Legende
Da hast du ja einiges ausgesiebt. Sieht nach viel Arbeit aus, wenn du die Scherben zusammenführen wolltest.
Die Hülse stammt von einer Cal. 50 Patrone die aus BMG`s verschossen wurden. Diese wurden oft von Bombern bei der Abwehr deutscher Jäger verwendet. Lagst mit deiner Vermutung also richtig. Im Weiteren Umfeld sollten noch mehr ans Tageslicht kommen, falls du da mal sondeln solltest.
 

Bummes

Mitglied
Vollkommen richtig, Kal. 50.
Die Prägung auf dem Boden (S.L. 43) lässt da einfache Recherche zu.
Dass ich da mal Scherben zusammensetzen kann, bezweifle ich. Zumindest bei den bisherigen Funden.
Wobei ich schon manche habe, die definitiv von einem Gefäß stammen.

Heute hab ich selbstangebaute Kartoffeln geerntet. Das Beet dazu hab ich im Frühjahr angelegt mit Humus vom Erdhaufen. Was soll ich sagen, die Ausbeute war in allen Fällen gar nicht so übel. Bei den Eisenfragmenten bin ich aber ratlos. Für einen Angelhaken zu groß. Evtl. etwas in Richtung Fleischerhaken? Dafür aber eigentlich zu mickrig...

Viele Grüße,
Christian
 

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Sandra

Experte
Sehen gut aus, die Kartoffeln :thumbsup:
Hoffe, das die Knochen von einem Rind oder Schwein sind.
Zum Haken kann ich leider nichts sagen.
 

bx812

Foren Inventar
Das hat natuerlich was wenn man in der Vergangenheit seiner eigenen Familie forschen kann. :thumbsup:
 

Bummes

Mitglied
Sehen gut aus, die Kartoffeln :thumbsup:
Hoffe, das die Knochen von einem Rind oder Schwein sind.
Zum Haken kann ich leider nichts sagen.
Ich vermute auch ganz stark Nutztier. Im Falle der größeren Knochenstücke weiter oben Schwein/Rind und bei den neuen Fragmenten vielleicht Huhn. Wäre alles zumindest am "Ursprungsanwesen" vorhanden gewesen. Die Hühner separat in einem Stall, das größere Vieh "integriert im Haus (Stand bis Ende der 1940er, dann wurde der Stall umgebaut zu einem Austragszimmer). Wie das damals so war...
 

Bummes

Mitglied
Das hat natuerlich was wenn man in der Vergangenheit seiner eigenen Familie forschen kann. :thumbsup:
Das war jetzt echt der Punkt, an dem ich gesagt habe, es muss etwas Ausrüstung her. Schleiche ja schon Monate um das Thema herum. Meine Laufrunden z.B. wähle ich schon lange so, dass ich mir in Historischen Karten Orte suche, die früher mal bewohnt waren (es gibt einigermaßen viele frühneuzeitliche Hofwüstungen in der Gegend).
Aber erstmal am Grundstück schauen. Nächste Woche will ich abgestochene Grasnarbe entsorgen, da gehe ich erstmal mit dem Pinpointer durch. Denke, das ist dafür ein gutes Werkzeug. Wenn ich den Erdhaufen dann umforme und verteile, muss aber ein Detektor da sein.
 

Bummes

Mitglied
Hier übrigens ein Bild des Anwesens, falls Interesse besteht. Falls ich zu sehr spamme, bitte melden. Habe aber gerade sehr viel Freude an dem Forum. Beitragen kann ich bisher sonst wenig, aber die ganzen Informationen hier sind fantastisch.
 

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Braini

Legende
lieber etwas mehr Infos, als zu wenig. Wir haben genug "Neue" hier, die sich eine Scheibe von dir abschneiden können. Weiter so. :thumbsup:
 

Bummes

Mitglied
Definitiv! Jeder Fund ist spannend.
Gestern ist mir kurzzeitig das Herz fast stehen geblieben, als ich beim rumgraben ein großes, kreisrundes Etwas gefunden habe. Dachte zuerst an eine fette Münze. Leider konnte man das Innere durchdrücken. War nur ein Metallring:o-o:
 

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