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Funde zwischen legal und illegal

Findefix

Legende
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995
Ich weiß nicht ob das Thema hier im Forum schon mal behandelt wurde, habe leider nichts davon gefunden und es würde sicherlich auch jeden Anfänger und Neuling hier auch interessieren.
Wo ist eigentlich die Grenze eines Fundes wo man sich Gedanken machen muß oder sich die Frage stellt " Das ist ein Fall für den Archäologen ". Lässt man den Fund im Boden? Dokumentiert alles und informiert dann einen Archäologen oder nimmt man alles mit nach Hause und informiert dann erst einen Archäologen?.
Beim Fund einer einzelnen Römermünze schon einen Archäologen informieren? Oder erst bei einem Hortfund? Oder was mache ich bei einem Fund aus dem 30 Jährigen Krieg, und und so weiter.
Also her mit euer Fachwissen bzw. euerer Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:

Pelle

Silberelster
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4.407
Ich glaube die Frage beantwortet sich doch so,
wer hat was von dem Fund und welchen gesellschaftlichen Wert sich dadurch herausstellt.
Eine alte römische Münze zu finden ist sicherlich der Wahnsinn und wie ich finde mein Fund. Davon hat die Gesellschaft nicht wirklich viel, da es doch nur eine Münze ist und die wie auch immer dort hingekommen sein kann.
Auf der anderen Seite ist es dich so, du findest nicht eine Münze sondern einen ganzen Krug davon, so wie die Kollegen in Mönchengladbach. Hier ist der Wert für die Geschichte und der Gesellschaft viel höher. Die Bedeutung eines solchen Fundes geht über viele Grenzen des Landes hinaus.
Wie ich finde auch für mich als Finder mehr als ich mir jemals erträumen würde.
Und mal ehrlich, wer würde bei solch einem Fund nicht eine Münze einstecken.)
 
G

Gelöschtes Mitglied 1

Gast
ich mag das ganze zeug nicht lesen sind 100 meter kurz daher in kurzer Forum.


• Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) geht grundsätzlich davon aus, dass, wer mit Metallsonde auf der Fläche oder im Nähebereich eines Bodendenkmals sucht, auch einen Bodeneingriff plant. Somit gilt hier ebenfalls der Erlaubnisvorbehalt nach Art. 7 Abs. 1 BayDSchG). Die derzeit bekannten Schutz- und damit Tabuzonen sind im Bayerischen Denkmal-Atlas (erreichbar über die homepage des BLfD bzw. über ) für jedermann einzusehen.

Den ausführlichen Text des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes können Sie gerne in vollständiger Form im Internetauftritt des BLfD einsehen:



Beachten Sie außerdem, dass die Eigentumsfrage von beweglichen Bodendenkmälern / archäologischen Funden nicht im BayDSchG geregelt ist. Hier greift § 984 BGB, d. h. die Objekte sind jeweils hälftiges Eigentum des Finders und des Eigentümers des Grundstücks. Eine enge Kooperation mit dem Grundstückseigentümer ist deshalb dringend zu empfehlen (Erlaubnis zur Suche vom Grundstückseigentümer), da man sich leicht der Sachbeschädigung, der Unterschlagung usw. schuldig machen kann und nicht zuletzt: im Sinne des Grundsatzes „Eigentum verpflichtet“ ist der Besitzer eines Objektes, auch wenn er nur hälftiger Eigentümer ist, verpflichtet, die dauerhafte Erhaltung desselben zu sichern.

Die die fachliche Sicht des BLfD findet sich auch unter:



3 Sondler haben insgesamt 56 Keltische Münzen gemeldet. Meine 28 habe ich wieder daheim zu Glück :)
Nun ist über 1 Jahr her ich werde die abgeben an das Museum AB.
 
G

Gelöschtes Mitglied 1

Gast
Die Geschichte kenne ich. Nur bei uns haben wir unterschiedlich die Meldungen gesendet. Bamberg bearbeitet nichts mehr nur ne Tante aus Nürnberg.
 

bx812

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@Steffen
3 Sondler haben insgesamt 56 Keltische Münzen gemeldet. Meine 28 habe ich wieder daheim zu Glück :)
Nun ist über 1 Jahr her ich werde die abgeben an das Museum AB.

Ich dachte die haste wieder eingestreut?

Ich glaube die Frage beantwortet sich doch so,
wer hat was von dem Fund und welchen gesellschaftlichen Wert sich dadurch herausstellt.
Eine alte römische Münze zu finden ist sicherlich der Wahnsinn und wie ich finde mein Fund. Davon hat die Gesellschaft nicht wirklich viel, da es doch nur eine Münze ist und die wie auch immer dort hingekommen sein kann.
Auf der anderen Seite ist es dich so, du findest nicht eine Münze sondern einen ganzen Krug davon, so wie die Kollegen in Mönchengladbach. Hier ist der Wert für die Geschichte und der Gesellschaft viel höher. Die Bedeutung eines solchen Fundes geht über viele Grenzen des Landes hinaus.
Wie ich finde auch für mich als Finder mehr als ich mir jemals erträumen würde.
Und mal ehrlich, wer würde bei solch einem Fund nicht eine Münze einstecken.)
Das Zeug in Moenchengladbach war Schrott, Kleingeld, ein paar 100 Euro Wert.
Um auf Guenthers Frage zurueckzukommen, ist schwer das zu beantworten, hatte hier einen Bericht veroeffentlicht wo ein paar Sondler auf der Suche nach einer Burg ein paar Eisenteile ausgegraben haben. Nach Jahren haben sie einen Teil davon in einem Forum gezeigt und bekamen die Antwort es sei roemisch. Die sind dann zum Archi und damit wurde ein Schlachtfeld im noerlichen Teil Europas gefunden welches einzigartig war und immer noch nicht vollstaendig erforscht ist. Eine archeologische Sensation.
Wegen der Muenzen, Dreck, nicht wichtig (natuerlich nicht fuer uns ;-)). Auch einen sogenannten Schatz, sind ja dieses Jahr schon einige gefunden worden, unwichtig weil meist schon bekannt war das zB ein reiches Kloster durch den Bauernaufstand bedroht war. Die meisten MA Muenzen sind recht wenig wert. Es sei denn Du findest etwas fuer die Region ungewoehnliches, zB einen Kelten in Dresden. Denk mal an das Gewinnspiel Fund und Befund. Der Fund ist fuer die Archies nebensache (es sei denn es ist wertvoll ;-)) der Befund und die Schluesse die sich daraus ziehen lassen sind fuer die Wissenschaft wichtig.
Ich meine auch 30 jaehriger Krieg wird keinen Archie vom Hocker reissen, auch ein Hortfund nicht, es sei denn ein Hort von keltischen Gebrauchsgegenstaenden. Sollte ein Hort gefunden werden haste eh schon einiges gegraben um festzustellen das es einer ist, dann geht es halt darum Fotos zu machen, gerade auch von den Beifunden und die GPS Daten zu sichern.

Ich bein da aber der Falsche da drueber zu Schreiben, denke mal Zetti zB mit seinem Lehrgang kann da mehr zu beitragen wie Du dokumentierst etc ;-) :drinks:
 
G

Gelöschtes Mitglied 1

Gast
@bx812 ich wollte die streuen ist aber immer was dazwischen gekommen :)
Kann auch sein ich war zu geizig. Morgen geht's wieder da hin. Ist net weit :)
Der zweite Sondler hat das Ringgeld, Münzen und Speerspitze auch wieder bekommen.
Der Sondler 3 wartet noch. Er hatte es zu spät eingesendet. Erst im März.
 

Findefix

Legende
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@bx812 , genau das wollte ich wissen.
Das ein Fund in der Geschichtlichen Wertstellung und der Befund mehr Wert ist als der Fund selbst. Aber aus welchen Jhrd. von Funden Interessiert sich ein Archäologe erst?
 

bx812

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Und da faengt es ja an. Hand aufs Herz wer von uns kann unterscheiden ob eine Pfeilspitze roemisch oder MA ist. Wie oben beschrieben kann sowas zu einer grossen Entdeckung fuehren. Ich denke das es im Norden noch weitaus mehr unentdeckte Schlachtfelder von Roemern und Germanen gibt und das der eigentliche Ort der Varus Schlacht noch nicht gefunden wurde, oder die Kaempfe Karl des Grossen gegen die Germanen.
Der Hufschuh den Korki fand kann zB durchaus roemischen Ursprunges sein, wer weiss.

In den allermeisten Faellen wird es bei unserer Suche aber kaum Befunde geben, zumindest auf dem Feld und bei der Fundmeldung musst Du halt beachten, in welchem Bundesland bist Du unterwegs und droht Dir Aerger wenn Du den Fund meldest. Seit es in Hessen das Schatzregal gibt sind Fundmeldungen drastisch zurueck gegangen auf ein oder zwei pro Jahr
 
T

Toowely

Gast
Kurze Frage.
Findet man eine Weltkriegsbombe auf seinem Grundstück, muss man die Räumung ja selbst zahlen, da sie als Eigentum zählt.
Findet man ein Kilo alten Goldschmuck im Garten ist das dann auch Eigentum?
 

Onkel Horscht

Moderator und Detektor Schrauber
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Erste Frage kann ich nicht beantworten, kann ich mir aber nicht vorstellen, dass Du das zahlen müsstest.

Beim zweiten: Du musst es aufteilen: 50% an Dich als Finder und 50% an Dich als Grundstückseigentümer.
 
T

Toowely

Gast
hehe :D Also Scheisse gehört mir und etwas gutes "darf" man teilen :p
[automerge]1543436838[/automerge]
Erste Frage kann ich nicht beantworten, kann ich mir aber nicht vorstellen, dass Du das zahlen müsstest.

Beim zweiten: Du musst es aufteilen: 50% an Dich als Finder und 50% an Dich als Grundstückseigentümer.

Kam vor 1-2 Tagen erst im TV! (Galileo) Entsorgung zahlt Grundstücksbesitzer.
 
G

Gelöschtes Mitglied 1

Gast
Was ist eigentlich aus der Oma geworden mit den Haufen Bomben untern Keller .
Wer hat das Bezahlt alles ?
 
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