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Funde vom Wochenende

Sondel-Oink

Foren Inventar
Ich habe lange überlegt , ob ich das überhaupt einstellen soll , bin aber dann doch zu dem entschluss gekommen es zu machen , denn ich hinke ja mit den funden momentan sehr nach . Was bedeutet , rene never plaute ( franz = Nix geht mehr :whistling:). Warum das so ist , werde ich gleich erklären , aber zuerst mal den shit vom wochenende .

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Wie man sieht , nur mist . Ein taschenmesser , zwei 10 pfennig stücke von 1920 , der obligatorische knopf , ein vermasseltes projektil , alter flaschenöffner , rechts daneben noch zwei dingsbumse .
Das rechte dingsbums scheint irgendeine halterung zu sein , aber das linke ist sehr interresant

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Es schaut mir aus wie ein kegel , ist aus kupfer und wurde vieleicht als anhänger getragen .
Und für all dies bin ich freitag , samstag und sonntag auf acker , wiese und im wald rumgefallen . Frustrierend , aber ich weis jetzt auch warum hier oben im hunsrück kaum was gefunden wird .

Dazu ein auszug über den Hunsrück - Eine Region in Rheinland Pfalz :

Der Hunsrück ist eine Landschaft im Herzen von Rheinland-Pfalz, dem südwestlichen Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Rheinland-Pfalz hat eine Fläche von 20.000 km², auf der etwa 4 Millionen Menschen leben.
Umgeben von Eifel, Westerwald, Rheingau und der Pfalz liegt der Hunsrück im Herzen unseres Bundeslandes. Es ist eine von tiefen Tälern durchfurchte Hochebene, 200 - 800 Meter über dem Meeresspiegel, die von den Flüssen Rhein, Mosel und Nahe begrenzt wird.


Das Bundesland Rheinland-Pfalz - Im Herzen der Hunsrück

Quer über den Hunsrück zieht sich der Bergrücken des Soonwaldes, der mit seinen dichten Wäldern stark zum Waldreichtum unserer schönen Landschaft beiträgt. Über 40 Prozent des Hunsrücks sind von Wäldern bedeckt. Neben dem Wald prägt die Landwirtschaft durch Äcker und saftig grüne Wiesen maßgeblich das Bild, das sich jedem Besucher bietet. Wegen des eher rauhen Klimas gedeiht auf dem Hunsrück kein Wein, dennoch ist der Hunsrück ein Weinland - werden doch an seinen drei Grenzflüssen und in der nahen Pfalz reichlich Trauben angebaut.


Der Hunsrück ist etwa 4.400 km² groß und wird von ca. 200.000 Menschen besiedelt. Durch seine Lage nahe des Rheins und angrenzend an Frankreich, hat unsere Region eine bewegte Geschichte hinter sich. Schon die Römer zogen vor 2000 Jahren durch unsere Gegend und gründeten an den Flüssen Rhein und Mosel die Städte Trier, Mainz, Bingen und Koblenz. Diese waren durch über den Hunsrück führende Straßen, die heute noch zu erkennen sind, miteinander verbunden.
Im Mittelalter war der Hunsrück oft Kriegsschauplatz. Dörfer und Städte wurden des öfteren zerstört und nach dem 30-jährigen Krieg war der Hunsrück fast menschenleer. Zeitweise war er von Frankreich besetzt. Aus dieser Zeit sind noch viele Wörter im Husrücker Dialekt erhalten.
Auf dem Hunsrück gibt es keine großen Städte und - in der Vergangenheit - so gut wie keine Industrie. Früher war der Hunsrück eine arme Gegend. So läßt sich auch die große Zahl der Auswanderer erklären, die im 19. Jahrhundert in der Neuen Welt ihr Glück gesucht haben. So soll etwa die Hälfte der deutschen Emigranten aus dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz stammen.
Von der Armut vergangener Zeiten ist heute wenig geblieben, heute sind die Hunsrücker stolz auf ihre wunderschöne und wenig berührte Umgebung, die vielen Bewohnern aus den angrenzenden Großstädten als Naherholungsgebiet dient.

Tja und wenn man den text aufmerksam gelesen hat , wird man auch wissen warum hier nichts gefunden wird , und das was schon gefunden worden ist , hängt mittlerweile in trier im museum oder liegt bei jemandem in der vitrine . Wir allerdings , müssen uns mit den krumen zufriedengeben .
 

Sandra

Experte
Schön erklärt, unser schöner Hunsrück!
In meiner Jugend hatte ich auch einen Kegelanhänger an meiner Kette, aber ich glaube, der war aus Silber. Schade, dachte fast schon, du hättest meinen gefunden.
 

Treveri

Experte
Schöner Text mit Infos über den Hundsbuckel. Hoffe du kannst in der nächsten Zeit mal Hinterlassenschaften von den Heeren des Mittelalters und 30 jährigen Krieges der Scholle entreißen.
 

Sondel-Oink

Foren Inventar
Schöner Text mit Infos über den Hundsbuckel. Hoffe du kannst in der nächsten Zeit mal Hinterlassenschaften von den Heeren des Mittelalters und 30 jährigen Krieges der Scholle entreißen.
Das ist ein traum der wohl nicht in erfüllung gehen wird . Obwohl es nicht den anschein hat , aber hier im hunsrück sind mehr sondler als man glaubt . Aber man weis es nicht , heute noch schrott unter der spule , morgen ein toller fund .
 

Goody

Profi
Das ist ein traum der wohl nicht in erfüllung gehen wird . Obwohl es nicht den anschein hat , aber hier im hunsrück sind mehr sondler als man glaubt . Aber man weis es nicht , heute noch schrott unter der spule , morgen ein toller fund .
Das ist es glaub auch was das Hobby ausmacht und immer wieder uns Antreibt früh auf zu stehen oder bis spät in die Nacht im Wald auf der Wiese oder auf dem Acker die Rute zu schwingen :cool::friends:
 

Braini

Legende
Kommen auch wieder bessere Tage Oink. Aber so so schlecht ist es auch wieder nicht. Dieser Anhänger hat doch was geheimnisvolles.
 

bx812

Foren Inventar
Ja, so gibt es einige gegenden in denen die Fundquote bescheiden ist, zum einen weil frueher recht arm, zum anderen weil bereits seit 40 Jahren gesondelt wird. Ich kenn das Elend auch. Selbst die stellen die sich hier als unter dem Radar anderer Sondler heraus kristallisieren sind schon intensiv in den 80 / 90 ger Jahren abgesucht worden, aber dort kommen immerhin noch ein paar Krumen.
 
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