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Funde aus dem Todesstreifen

Holti

Holti

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Hallo Freunde,
ich war mal ohne große Hoffnung auf einem ehemaligen "Todesstreifen" unterwegs und habe folgendes gefunden.
Wäre klasse Eure Gedanken zu den Fotos zu erfahren:
 

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Kronkorkenpirat

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Alm-Öhi
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schöne funde, vor allem die beiden bronzeteilchen - nur was es sein könnte...keine Ahnung ;-(
 
Sondel Herby

Sondel Herby

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Das erste ein Hufeisen ? Sieht für mich so aus.
 
Holti

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Hufeisen ja! Wäre schön wenn das jemand zeitlich zuordnen könnte....
Das kleinste Teil ist ein (Zimmertür)Schlüssel. Halt nur der Bart.
Das mit dem Ring könnte doch zum Zaumzeug gehören... Alter?
Bei der "Fahrradnabe" ist ein "Gewinde(?)" mittig. Somit schließe ich die "Fahrradnabe" fast aus.
Man kann am Rand bereits silbern erscheinendes Metall erkennen.
Hab aber erst mit dem Reinigen angefangen. Es hat eine starke Rostkruste und ist schwer.....
Das kleine Teil oben rechts kann ich gar nicht zuordnen....
 
bx812

bx812

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UFO aber im Leben kein Hufeisen ;-) viell von Ausserirdischen Pferd :eek: wo willstn die Naegel rein haun? Oder nur ne Schraube in das eine Loch und warum isses hinten zu? Mein lieber komm mal aufs Land damit Du wieder weisst wie Kuh, Schwein, Pferd aussehen :D
Zusatz: vermutlich was viel interessanteres, Ausloeser vonner Selbstschussanlage oder so.
 
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Holti

Holti

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Hey, vorsicht! Du redest hier mit einem Fleischer/Metzger! Ich weiß sogar wie die Viehcher von innen aussehen :D:D:D
Spass beiseite, kann das nicht ein Hufeisen von einem Ackergaul sein? Mir fällt es echt schwer das Teil nicht als Hufeisen zu sehen....
Ich forsche noch mal.....
 
Tiberius_XX

Tiberius_XX

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Dachte erst auch nicht an einen Hufeisen, da die Löcher ja hinten angebracht sind und nicht an den Seiten für die Hufe.
Aber bei genauer betrachtung sehe ich an der Spitze diesen, für Hufeisen typischen aufrechten Steg, der für den besseren Halt des Hufes gedacht ist.
In der Fuge war etwas drinne. Irgend ein Material und das Hufeisen scheint auf er einen langen Seite dicker zu sein als an den kürzeren Seiten.
Ich denke, es handelt sich hier um ein Hufeisen zur Behandlung von Hufendzündungen/Huferkrankungen oder zur Korrektur des Ganges (Beinverkrümmung).
Da gibt es die unterschiedlichsten Hufeisen und viele Methoden.
 
Holti

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Hört sich gutan Tiberius. Kann Sinn machen weil das Ding auf einer Seite dicker ist. Da wo was fehlt(?) wird es zu ca. 50% dünner. Die dicke Seite hat eine Hohlfassung/Fuge, war jede Menge Zeugs drin. Das passt schon was du schreibst :thumbsup:
Noch ne Ahnung wegen der Zeit?
 
Holti

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Zum Hufeisen hab ich das hier gefunden...

Geschlossenes Schraubstollenhufeisen für Rehehufe, allgemeine Hochstellung
der Trachten
Durch die extreme Hochstellung der Trachten wird eine Ruhigstellung oder Entlastung der
erkrankten Gewebebezirke des Dorsalteils der Wandlederhaut erreicht (HÖPPNER, 2004).
Bei der akuten Rehe wird der Gegendruck des Bodens von der Körperlast durch das
Hochstellen und die Lastaufnahme der Trachten unter vollständiger Entlastung der Zehe
abgehalten (PETERS, 1882; EBERLEIN, 1908; GUTENÄCKER 1899). Wie bei der akuten
Verlaufsform darf auch bei chronischer Hufrehe der zweckmäßige Beschlag im Anschluss an
das Herrichten des Hufes am Zehenteil nicht aufliegen, sondern soll schweben. Die
Verwendung von Stollenhufeisen bei der Hufrehebehandlung ist in Fällen der hochgradigen
Sohlenvorwölbung zum Einsatz gekommen (GROSSBAUER und HABACHER, 1941).
Um Erschütterungen und Stauchungen vom Huf fernzuhalten, eignen sich Tauhufeisen,
Eisen mit Einlagen (aus Huflederkitt, Kork, Filz) oder Zwischenlagen (Ledersohle mit oder
ohne geteerter Wergpolsterung), Platteneisen mit Filzplatte oder Plattentauhufeisen
(EBERLEIN, 1908). Sie alle erhöhen die Trachten und brechen den Stoß.
Bei dem geschlossenen Schraubstolleneisen zur Verwendung für den Rehehuf handelt es
sich scheinbar um einen Sonderfall. Es gibt je
weils eine Ausführung in Berlin und eine in
Leipzig. In Berlin hat EBERLEIN (1908), wie oben erwähnt, vor knapp 100 Jahren bereits
eine Hochstellung der Trachten durch Ein- und Zwischenlagen bei der Hufrehe postuliert, um
eine Gewichtsverlagerung auf die hinteren Hufanteile zu bewirken.
Obwohl der Wiener GROSSBAUER (1923) beim Vorliegen einer vorgewölbten Sohle
durchaus eine Behandlungsmöglichkeit mittels eines geschlossenen Schraubstolleneisens
sieht, enthält die Sammlung in Wien kein derartiges Hufeisen unter den Ausstellungsstücken.
Das Gleiche gilt für das Museum in Hohenheim. Etliche moderne Hufbeschläge und
Hufschuhe zur Hochstellung der Trachten sind indes in Wien und in Leipzig ausgestellt.
Derartige Exponate fehlen in Berlin und Hohenheim, da diese Sammlungen nicht aktualisiert
wurden. Doppeltauhufeisen und Plattentauhufeisen finden sich in Berlin mit Abstand am
häufigsten. Ihre Verwendung hängt mit der Nutzung der Pferde besonders vor, während und
nach dem 2. Weltkrieg zusammen.

Das kommt hin :)
[automerge]1534949030[/automerge]
Oder auch ....

 
bx812

bx812

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Da sieh mal einer an, haett ich nicht gedacht.
 
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