Funde aus meinem Zwiebelacker

  • Hallo,
    Mach mal einen weiteren Thread auf, weil ich inzwischen mehrere Acker vom Bauer zum suchen bekommen habe und der Überblick verloren geht, wenn alles in einem Thread drin ist.
    Hier die Funde aus Acker 2 (Zwiebelacker). Heute Morgen.


    1 Deutsche Mark 1957 / 50 Pfennig
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    Musketenkugel 24g / Bleigeschoss .22 / Knopf mit Haken
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    Bleiplomben / Kleinteile
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    2 unbekannte Teile, vermute Bronze
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    Bleifragmente / Aluhülse
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    Nägel /Schraube
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    Draht / Oberteil Tube
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    Aluschrott
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  • Hi,
    Bin heut abend noch mal drauf. Voller Erfolg, mein erster Rentenpfennig. Und natürlich etwas Metall.


    5 Rentenpfennig 1924 A
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    Kleinteile
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    Metallschredder
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    Dieses Teil gibt mir Rätsel auf. Wiegt 24g nicht magnetisch.
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  • Hallo,
    Heute Mittag um 14 Uhr wieder auf den Acker.
    Ich glaubs immer noch nicht. Bin immer noch Aufgeregt.
    Hab ich doch tatsächlich einen 1 Kreuzer 1850 gefunden und 2 Reichspfennig 1924. Für mich der absolut beste Sondengang bisher, weil ausser den zwei Münzen noch einige für mich sehr interessante Teile dabei sind. Kann sie aber leider nicht deuten. Vielleicht findet sich jemand hier, der die Teile kennt.


    So, hier sind die Funde:


    1 Kreuzer 1850, Schrift und Wappen kann ich nicht erkennen. Unsre Gegend war früher Hessen-Bereich
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    2 Reichspfennig Deutsches Reich 1924
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    Unbekanntes Teil. Zwei kleine Teufelsmasken
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    Unbekanntes Teil, für mich das interessanteste. Oben ein Entenkopf, darunter auf dem Kopf stehend ein Reh/Hirsch, 62g schwer. Kann es was mit Waffen, oder Jagd zu tun haben?
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    Zwei schöne Musketenkugeln
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    Unbekanntes Teil
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    Unbekanntes Teil, vermute eine Zierschraube, da das dünne Teil ein Gewinde hat
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    Unbekanntes Teil
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    Von diesen zwei kleinen Teile bin ich auch sehr begeistert, weil sie in ca 8 cm Tiefe lagen und mein Garrett 250 sehr gutes Signal gab. Gerade mal 12mm lang und 3mm breit.
    Das Garrett 250 wird als "Anfängergerät" betitelt. Also ich bin voll begeistert.
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    Erst ein Mal Gratulation zu deinen schönen Funden.


    Dieses UFO habe ich in einer ähnlichen Form schon mal gefunden, ich vermute ja, dass es sich um eine Art Griff handelt evtl wie du schon erwähnt hast von einer Waffe, ich denke dass es vllt zu einem Messer passen könnte, bin aber selber etwas ratlos.


    Ich bin auf jedenfall gespannt ob was rauskommt

  • Glückwunsch zur ersten silbernen :smiling_face: die kriegst du mit Kaisernatron oder wenn du es etwas aggresiver machen möchtest mit Zitronensäure sauber. Aber vorsichtig vorgehen.


    Das unbekannte Bleiteil mit Loch ist auf jeden Fall auch älter und nicht uninteressant. Oft werden solche Objekte als Spinnwirtel angesprochen, das würde ich hier auch nicht komplett ausschließen. Ich habe aber vor kurzem ein sehr ähnliches Objekt meinem Archäologen vorgestellt und er hat Spinnwirtel verneint und folgende interessante Erklärung geliefert: Er meinte es ist der Gusspropfen von einem Bleiguss. Flüssiges Blei wurde in eine Gussform gegossen, die aus zwei Hälften bestand und wo oben ein Loch zum Einfüllen vorhanden war. Dein Objekt ist der oben verbleibende Gussrest / Propfen. Allerdings weiß ich gerade nicht mehr warum in der Mitte das Durchgansloch übrig blieb. Der Fund könnte ein Indiz sein, dass in dem Gebiet vor vielen Jahrhunderten eine Schmiede / Metallverarbeitung mit Metallguss aktiv war.

  • Hallo,
    Vielen Dank für die Tipps.
    Am Silber-Kreuzer werd ich erstmal nix machen, da die Angst groß ist, Schaden zu vergrößern.


    Zu dem Bleiteil mit Loch.
    An einem Gußpfropfen glaube ich nicht so ganz. Ich stelle/giese selbst mit Giesformen Munitionsgeschoße her und da gibts auch Pfropfen.
    Eher denke ich, das es auf einem Rundstab drauf war. Das Loch ist zu genau. Hab ein ähnliches Teil gefunden (nicht aus Blei), das vielleich ein Schiebegewicht einer Waage war.
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  • Bei dem hohlen Teil mit den Tier- Designs bin ich auch bei Griffstück Schußwaffe. Da das Material nach Zink aussieht, würde ich auf Spielzeugwaffe tippen.


    Hallo,
    Ich frage mich, ob man früher wirklich so viel Arbeit in die Gravuren und Verzierungen für ein Spielzeug investiert hat?


    Weitere Frage:
    Wäre es bei Zink als Bodenfund nicht erheblich zerfressen? Die Verzierungen sind noch sehr fein. Keine Zerfressungen festzustellen. Könnte es auch Druckguss sein?


  • Hallo,
    Ich frage mich, ob man früher wirklich so viel Arbeit in die Gravuren und Verzierungen für ein Spielzeug investiert hat?


    Weitere Frage:
    Wäre es bei Zink als Bodenfund nicht erheblich zerfressen? Die Verzierungen sind noch sehr fein. Keine Zerfressungen festzustellen. Könnte es auch Druckguss sein?


    Ich denke auch das es ein Guß ist, und damit wäre der Aufwand für eine Spielzeugwaffe nicht allzu groß. Könnte auch Zinn sein, das wäre nicht so spröde und vielleicht besser erhalten.
    Jetzt wo du es aber schreibst, wäre ein Jagdmotiv aber wohl auch unwahrscheinlich für eine Spielzeugwaffe.
    Ich kann natürlich auch total falsch liegen. Aber mich erinnert das Teil schwer an einen Rovolvergriff. Allerdings finde ich auch keinen vergleichbaren Revolver im Netz.

  • Für einen Waffengriff ist das Ding zu filigran, gerade auch was die Materialdicke angeht. So zumindest meine Vermutung.
    Mein Gedanke ging eher in den Bereich Pulverhorn-Teil, die Hörner waren manchmal echt aufwändig verziert und das Jagdmotiv würde auch passen.
    SG
    T

  • Irgendetwas war innen verbolzt/verankert/verschraubt, das dann bei Gewalteinwirkung rausgebrochen ist.
    Ich vermute immer mehr, das es was mit Jagd zu tun hat. Vielleicht ein Griffstück eines Spazierstock im Jägerdesign, oder ein Gegenstand für Jäger.

  • Auch wegen der Verschraubung bin ich stark bei einem Waffengriff. An Handfeuerwaffen gab es auch einzelne Griffschalen die verschraubt wurden. Die müssen nicht massiv sein, denn der eigentliche Waffengriff ist mit der Waffe verbunden uns steckt im Inneren des verzierten Teiles.
    Aber wie gesagt, das ist meine Vermutung. Man müsste es mal einem Jäger zeigen.

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