Genehmigungsformen (Bayern)

  • Guten Morgen,


    wie sichert ihr euere Genehmigungen ab? Habt ihr immer einen Stapel Blanko-Formulare dabei, falls ihr mal einen Eigentümer trefft? Und wenn ja, was steht in den Formularen drin? Die meisten Äcker oder Waldgrundstücke haben ja keine Adresse und die Flurnummer ist auch nicht immer greifbar.


    Ich bin mir da, als Anfänger, noch etwas unsicher aber momentan hab ich das per Email gelöst. Da kann ich die Flurnummer, Adresse oder zumindest die Lagebeschreibung formulieren und der Empfänger kann das dann bestätigen. Per Whatsapp oder SMS geht da natürlich auch.


    Geschmeidig fände ich auch W3W für die Lagebeschreibung, was deutlich griffiger ist als GPS Koordinaten.


    Wie macht ihr das bei Behörden? Z.B. öffentlichen Parkanlagen, Spielplätzen, Stränden, etc? Fragt ihr da überhaupt oder legt ihr einfach los - ist ja öffentlicher Grund?


    Freue mich schon auf euere konstruktiven Antworten :smiling_face:

  • Ich habe für jede Genehmigung die Name - Telefonnummer des Besitzers/ Pachters. War bislang immer ausreichend, falls ich Mal von der Polizei gefragt wurde. Für die Gemeindegründe habe ich ein offizielles Schreiben des Bürgermeisters das ich dann mitführe. Mit Formularen oder so würde ich nicht anrücken. Habe in den 20 Jahren in denen ich schon suche nie ernsthaft Probleme bekommen außer wenn ich Mal nicht gefragt habe (was ich schon jahrelang nicht mehr mache). Da kann es unangenehm werden. Aber das versteht sich von selbst. Ach ja Flurnamen ggf. heraussuchen wenn du Funde melden musst, diese am besten mit einer GPS App am Handy oder einen GPS Gerät einmessen.


  • Ich habe für jede Genehmigung die Name - Telefonnummer des Besitzers/ Pachters. War bislang immer ausreichend, falls ich Mal von der Polizei gefragt wurde. Für die Gemeindegründe habe ich ein offizielles Schreiben des Bürgermeisters das ich dann mitführe. Mit Formularen oder so würde ich nicht anrücken. Habe in den 20 Jahren in denen ich schon suche nie ernsthaft Probleme bekommen außer wenn ich Mal nicht gefragt habe (was ich schon jahrelang nicht mehr mache). Da kann es unangenehm werden. Aber das versteht sich von selbst. Ach ja Flurnamen ggf. heraussuchen wenn du Funde melden musst, diese am besten mit einer GPS App am Handy oder einen GPS Gerät einmessen.


    Ok, das hört sich ja unkompliziert an, danke. Hab ich mir vermutlich zu viele Gedanken gemacht. Statt GPS nehm ich aber W3W. Find ich persönlich praktischer aber kommt am Ende ja aufs gleiche raus.


  • Bayern erlaubnis vom Besitzer nicht angesäht kein bodendenkmal und drauf. Habn notizbuch angeleht mit namen und tel nr falls mal jemand fragen sollte.


    Das ist ja noch einfacher :smiling_face:



    Hallo Avanar, das W3W kenne ich nicht, aber die Behörden möchten (zumindest hier) die Funde über Gauß Krüger oder GPS eingesessen bekommen.
    Ansonsten handhabe ich es so wie Detectarius.
    LG und gut Fund


    What 3 Words - super App. Die Welt ist in 3x3m große Quadrate eingeteilt und jedes Quadrat hat eine einmalige 3-Wort-Kombination. Ich find das viel besser als GPS.


    wenn ich was historisch relevantes finde hab ich einen Kontakt an den ich mich wende aber soweit kams bisher noch nicht. Mir gings um die Genehmigungen von den Grundstückeigentümern :smiling_face:

  • Öffentlichen Grund gibt es nicht. Alles hat seinen Eigentümer.


    Anfrage per Mail an Gemeinde, Landkreis, Bezirk, Bundesland oder dem Bund selbst. Eine Antwort kann dauern, aber du bekommst eine.


    Wennst dir einen Namen gemacht hast, besteht die Möglichkeit, dass du mit genehmigung auf ein Bodendenkmal darfst. Gefundenes geht zuerst Mal dann an das Landesamt.


    Tabu sind Naturschutzgebiete in Bayern.


    Wer sich an oben genannte Regeln nicht hält, begeht Hausfriedensbruch, fundunterschlagung, Ordnungswidrigkeiten nach den BayNatSchG etc. Wird teuer.


    Brav bleiben, Füße ruhig halten und ein Vorbild sein. So ist der Werdegang jedes einzelnen bei uns.


  • Wenn der Eigentümer eine öffentliche Einrichtung ist und das Gelände öffentlich zugänglich (z.B. Spielplätze, Parkanlagen, etc.), dann ist das öffentlicher Grund. In Bayern aber, so meine ich, gibt es keine Einschränkung. Fragen tu ich aber trotzdem.



    Ich lache mich gerade schlapp. Habt Ihr keiner andern Probleme? Rauf auf den Acker und los gehts - natuelich nicht eingesaeht - kommt der Bauer, fragen ob er ein Problem damit hat. In 99,9 % hat er keines.


    Äh.. nein? Schön das du bisher Glück gehabt hast. Aber an wen wendest du dich wenn du etwas von Wert finden solltest? In BY gilt 50/50 zwischen Finder/Grundstückseigentümer. Ist dir vermutlich genauso egal?


    Ich versteh schon den Reiz daran einfach loszulegen aber genau solche Aktionen sind es die dann Sondler als Raubgräber in Verruf bringen. Denn von den 0,1% die sich beschweren geht es aus das anderen das Sondeln vermiest wird.


    Bestes Beispiel ist ein See hier in der Nähe. Das Wasser wurde abgelassen, um die Staumauern zu reparieren. Ein Sondelparadies! Hunderte sind ohne Genehmigung losgezogen und ohne jemanden zu informieren. Ein paar einzelne sind dann im Morast steckengeblieben und mussten gerettet werden. Mit Genehmigung wäre die öffentliche Meinung dazu eine andere gewesen. Jetzt wurde das Sondeln dort generell untersagt.


    Edit - ich hätte durchaus was dagegen wenn mir ein Fremder meine Wiese oder meinen Acker umgräbt ohne vorher mal gefragt zu haben.

  • Hab auchn Gebiet da hats 2 Wiesen grade Frei aber dort Haben die Landwirte was vs Sondler weil se schlechte erfahrung gemacht haben mit Sondlern die auf angesähte feder drauf sind löcher nich zu machen und müll liegen lassen. Falls ich raus kriege wem die 2 wiesen gehören gehe ich drauf wenich grünes Licht Bekomme. Und wen sich das rumspricht das ich nur mit erlaubnis auf flächen drauf gehe Bekomme ich da vileicht noch mer flächen.


  • Lange Rede kurzer Sinn. Sinn macht Dein Text lediglich wenn Du lokal suchst. Wenn ich jetzt nach Bayern / RLP, sonstwo fahre habe ich gar nicht die Zeit um herumzulaufen und zu fragen wem nun welcher Acker gehoert, die Aemter geben aus Datenschutzgruenden keine Angaben heraus, fertig, aus die Maus! Wenn der Bauer kommt frage ich ihn und gut. Den meisten, zumindest hier regional ist es Latte! Und es ist selbverstaendlich das man nicht auf einen bestellten Acker geht! Das "genau solche Aktionen sind es die dann Sondler als Raubgräber in Verruf bringen" kannst Du Dir gerne dorthin schieben wo keine Sonne scheint! In Hessen gibts keine 50/50 da wird alles gemeldet und wenn es was besonderes ist eingezogen. Uebrigens solltest Du mit Deinen Aeusserungen ein wenig vorsichtig sein, ich lasse mich von Dir nicht beleidigen, geht ratz fatz und dann biste erst mal gesperrt!

  • Drohen lasse ich mir auch nicht. Sperr mich ruhig wenn das deinem ego gut tut.
    Ich bleib dabei, dass wild sondeln zwar reizvoll ist aber falsch. Und das es nicht gemacht werden sollte.


    Das auch noch öffentlich zu propagieren und von dem mod eines Forums ist noch mal zusätzlich falsch. Du hast da ne gewisse Verantwortung.


    Edit: Noch etwas will ich anmerken. Ich hab dich kritisiert, nicht beleidigt. Das du damit anscheinend nur schwer umgehen kannst und gleich mit der Mod-Keule drohst sagt einiges über dich aus. Auch das ist keine Beleidigung übrigens, es ist eine Feststellung.
    Ich frage mich ob andere Mods das genauso sehen wie du. Beratet euch mal. Wenn die Mehrheit das was ich zu dir gesagt habe als intolerable Beleidigung sieht geh ich freiwillig. Denn dann ist dieses Forum hier eh kein Platz für mich.


  • Lange Rede kurzer Sinn. Sinn macht Dein Text lediglich wenn Du lokal suchst. Wenn ich jetzt nach Bayern / RLP, sonstwo fahre habe ich gar nicht die Zeit um herumzulaufen und zu fragen wem nun welcher Acker gehoert, die Aemter geben aus Datenschutzgruenden keine Angaben heraus, fertig, aus die Maus! Wenn der Bauer kommt frage ich ihn und gut. Den meisten, zumindest hier regional ist es Latte! Und es ist selbverstaendlich das man nicht auf einen bestellten Acker geht! Das "genau solche Aktionen sind es die dann Sondler als Raubgräber in Verruf bringen" kannst Du Dir gerne dorthin schieben wo keine Sonne scheint! In Hessen gibts keine 50/50 da wird alles gemeldet und wenn es was besonderes ist eingezogen. Uebrigens solltest Du mit Deinen Aeusserungen ein wenig vorsichtig sein, ich lasse mich von Dir nicht beleidigen, geht ratz fatz und dann biste erst mal gesperrt!


    Die Drohung der Sperrung ist ja wohl ne Frechheit, denn es war lediglich eine Äußerung der eigenen Meinung ohne Beleidigung.

  • Ich kann irgendwie beide Seiten verstehen.


    Mein persönliche Meinung: Wenn jemand ohne vorheriges Fragen (mangels Möglichkeit) auf einem nicht eingesäten Acker läuft, die Löcher zumacht, den Schrott mitnimmt und beim zufälligen Antreffen des Eigentümers/Pächters freundlich nachträglich nachfragt (egal was dabei rauskommt), ist für mich persönlich kein "Raubgräber".


    Die für die "Öffentlichkeit" bekannt gemachten "Raubgräber" in den Medien (egal ob Wahr oder frei erfunden) haben etwas anderes verbrochen was von uns in der Regel sicher niemand tun würde.


    Ich persönlich würde mich aufgrund dessen mit niemandem streiten wollen.

  • Streiten tu ich nicht wegen einer anderen Meinung, sondern weil ich mir nicht drohen lasse.


    Es ist ja nicht so das ich nicht schon mal ohne Genehmigung gesucht habe, ganz am Anfang. Da war das noch alles neu. Jetzt mach ich das nicht mehr.


    Die Öffentlichkeit kriegt vom sondeln das mit was in den Medien landet. Und da fällt vor allem das negative auf.
    Wie oft hört man "sondler mit Genehmigung auf acker angetroffen" und wie oft "schatz sucher buddelt ohne Genehmigung"?


    Das ist alles sehr subjektiv, schon klar.


    Oder anders gesagt, wenn ihr eine Genehmigung hättet, für die ihr evtl lange recherchiert habt, und stellt fest, dass jemand anderes sich gar nicht um Genehmigungen Schert, sondern einfach "euer Revier" Abgrast, fändet ihr das okay?


    Vielleicht ist es jemanden auch einfach nicht recht, dass da gegraben wird. Gibt zig Gründe für. Ich würde mich ärgern wenn das jemand ohne zu fragen macht.


    Und in einem sondel forum, so find ich, sollte man schon bei der offiziellen Ordnung bleiben. Hier gibt's ja sogar extra sehr gute Infos wie man Genehmigungen bekommt

  • Das Wort ist bewusst so gewählt. Denn wer sich nicht mit sondeln beschäftigt macht da keinen Unterschied.


    Ist genau so wie mit Kampfhund. Da geht es sich mir als Hunde Besitzer den Magen um. Aber weil wenige sich nicht an die Regeln halten bekommen alle ein schlechtes Image.


    Und nochmal... Mir geht's nicht um die andere Meinung. Die ist völlig legitim. Mir geht's um die Drohung. Da reagier ich allergisch, wie man sieht

  • Hallo Please login to see this link. .


    Ich habe oben bereits geschrieben, wie man sich in Bayern zu verhalten hat.


    Ich hab rein zufällig ein sehr nettes und langes Telefonat mit dem Sachgebietsleiter der Oberpfalz gehabt. Und der hat mir alles erklärt.


    Eigentümer fragen.
    Rechte des Fundes mit Eigentümer klären, die wollen eh nichts haben, sind froh wenn das Grundstück entmüllt wird, win-win Situation
    Mind 200 Meter vom Bodendenkmal weg bleiben. Sollte das Bodendenkmal auf einen Hügel liegen, noch weiter weg bleiben
    Funde vor ca 1600 melden. Außergewöhnliche Sachen wie Schlachtfeld 30 jähriger Krieg etc bitte auch.



    Und was ich vergessen hab zu schreiben. Wenn du die Flurnummer eines Feldes etc kennst, kannst du im Amt für ca 10 Euro Auskunft über den Besitzer bekommen.


    Wenn du dich in Bayern an die Regeln hälst, wird es keine Probleme geben. Wir haben hier 97 Prozent Flächen zum absondern.


    Viel Glück und gut Fund.


  • Pass auf, meine Frage hast Du nicht beantwortet! Wenn ich lokal Suche dann habe ich in den meisten Faellen auch den Bauern gefragt, wenn ich aber mal viele KM fahre um irgendwo zu Suchen habe ich keine Zeit um irgendeinen Besitzer zu finden! Oftmals sind die Felder am A... der Welt!

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